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Kommende Buchkritiken
Der Rubindrache
Dragon Horse
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Autor
Peter Ward
Genre Jugendbuch
Verlag cbj ISBN 978-3-570-13654-6 Übersetzung Gerold Anrich Erscheinungsdatum (D) Januar 2009 Erschienen 2008 Seiten 496 |
Inhalt
Bislang dachte Rokshan, Sohn aus einer reichen Kaufmannsfamilie immer, seine Zukunft läge in einer Karriere als Sonderbotschafter für seine Stadt Marakanda am Hofe des chinesischen Kaisers. Doch dann verändert eine Geschichte des alten Shou Lao sein Leben für immer. Einst versuchte das Böse mit Hilfe geflügelter Drachen die Weltherrschaft an sich zu bringen, doch der Weise Herr machte die dunklen Pläne zunichte und bannte die Drachen in Pferdegestalt. Noch ahnt Rokshan nicht, dass sich der böse Schatten–ohne-Namen wieder rührt und zurück in ein weltliches Dasein drängt und es an ihm sein wird, das Schicksal aller Menschen zu entscheiden. Eine Aufgabe, die von ihm verlangen wird, mit dem mächtigsten Rubindrachen, Han Garid selbst, zu sprechen und sich gegen seinen geliebten Bruder An Lushan zu stellen.
Buchkritik von Melanie Frommholz
Peter Ward nimmt den Leser in seinem Buch mit in das ferne Asien mit all seinen bunten Farben, wunderbaren Gerüchen und mythischen Legenden. Dank seiner eindrücklichen Beschreibungen und dem eingängigen Erzählstil entsteht bald vor dem inneren Auge ein detailliertes Bild des Kampfes zwischen Gut und Böse, den die beiden Hauptfiguren Rokshan und An Lushan auszutragen haben. Insbesondere Rokshan, dem Helden der Geschichte, folgt man gerne, und besonders die Episoden bei den Drachenpferden sind dem Autor wirklich gut gelungen und lassen einen darüber hinweg sehen, dass er an einigen Stellen recht hastig in der Handlung voranschreitet. Besonders zu Beginn scheint Ward es sehr eilig gehabt zu haben, seine Figuren in das Abenteuer los zu schicken und fällt etwas mit „der Tür ins Haus“. Zudem ist die Geschichte für alte Fantasyhasen an manchen Stellen etwas zu durchsichtig gestrickt. Es entwickelt sich somit nicht durchgängig ein packender Spannungsbogen, der es einem unmöglich macht das Buch aus der Hand zu legen. Trotz dieser kleinen Mankos ist Peter Wards erster Roman wirklich lesenswert und wird mit seinen mythenhaften Variationen von Gut und Böse und den ewigen Fragen nach Leben, Tod und ob etwas danach kommt, sicherlich besonders beim jüngeren Zielpublikum ins Schwarze treffen.
