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Kommende Buchkritiken
Das Steinbett
Stenkistan
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Autor
Kjell Eriksson
Genre Krimi
Verlag Aufbau Taschenbuch Verlag ISBN 978-3-7466-2005-3 Übersetzung Paul Berf Erscheinungsdatum (D) 2002 Erschienen 2001 Seiten 331 |
Inhalt
Ein tragischer Fall erschüttert Kommissarin Ann Lindell und ihr Team: Josefin Cederén und ihre kleine Tochter Emily werden auf offener Landstraße von einem Auto erfasst. Beide sind sofort tot, und die Ermittlungen der Polizei ergeben, dass es sich um einen gezielten Mordanschlag gehandelt hat. Sven-Erik Cederén, der Vater und Ehemann ist spurlos verschwunden. Fieberhaft sucht die Polizei nach dem Mann, der offensichtlich ein Doppelleben geführt hat, denn er steht unter dringendem Tatverdacht. Doch bald schon kommen Ann Lindell Zweifel an der Schuld Cederéns, denn welchen Grund sollte er gehabt haben, seine über alles geliebte Tochter umzubringen? Es stellt sich zwar heraus, dass die Ehe der Cederéns nicht glücklich war, doch zugleich stößt die Polizei auf eine Gruppe von Tierschützern, die illegale Tierversuche anprangern, die in Zusammenhang mit MedForsk, der Firma, für die Cederén arbeitet, stehen. Während Lindell tief in den Ermittlungen zu diesem schwierigen Fall steckt, wird sie mit Problemen konfrontiert, die ihr Privatleben nachhaltig verändern könnten…
Buchkritik von Stefanie Rufle
„Das Steinbett“ ist der erste Kriminalroman um die Ermittlerin Ann Lindell in deutscher Übersetzung. Kjell Eriksson stellt seinen Lesern eine sympathische Ermittlerin in den Dreißigern vor, die ein etwas chaotisches Privatleben führt und bei ihren Kollegen sehr beliebt ist. Sofort fühlt man sich mit Lindell auf Du und Du, bangt mit ihr und hofft, ihr etwas aus den Fugen geratenes Liebesleben möge bald wieder in Ordnung kommen. Beinahe scheint es, als würde der eigentliche Fall neben den persönlichen Problemen der Ermittlerin etwas verblassen. Obwohl die Geschichte an sich durchaus spannend und auch mysteriös ist, gelingt es Eriksson nicht ganz, das ungeteilte Interesse der Leser darauf zu lenken. Was aber nicht bedeutet, dass „Das Steinbett“ deswegen ein schlechter Krimi wäre. Der Plot ist schlüssig, gut durchdacht und verfügt auch über manche überraschende Wendung. Doch im Mittelpunkt stehen ganz eindeutig Ann Lindell und ihre Probleme. So gesehen ist „Das Steinbett“ eine durchaus gelungene Einführung einer Ermittlerin, die über genügend Potential verfügt, um noch so manchen anderen Fall zu lösen. Und für den geneigten Leser gilt nun abzuwarten, wie es mit Ann Lindell und ihrem Privatleben weitergehen wird.
Wissenswertes
Ann Lindell ermittelt in folgenden Fällen:
Nachtschwalbe
Der Tote im Schnee
Das Steinbett
Die grausamen Sterne der Nacht
Rot wie Schnee
Schwarze Lügen, rotes Blut
Offenes Grab
