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Kommende Buchkritiken
Untot mit Biss
Touch the Dark
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Autor
Karen Chance
Genre Roman
Verlag Piper Verlag ISBN 9783492291835 Übersetzung Andreas Brandhorst Erscheinungsdatum (D) November 2008 Erschienen 2006 Seiten 400 |
Inhalt
Cassandra Palmer hat viele Talente. Eines davon ist die Fähigkeit mit Toten, Untoten und auch Geistern kommunizieren zu können. Das Dumme ist nur, dass besonders letztere Gattung viel zu viel redet. Dennoch kann man sich seinem Schicksal nicht entziehen. Als sie von einem altbekannten Blutsauger aufgespürt und bedroht wird, muss sie sich an den mächtigen Vampirsenat wenden, um den Schutz zu bekommen, den sie auf sich allein gestellt niemals haben würde. Doch ihre Feinde sind nicht dumm und Cassie bald in großer Gefahr. Sie muss sich schon etwas ganz Besonderes einfallen lassen, wenn sie das kommende Abenteuer heil überstehen will…
Buchkritik von Thomas Ays
Man scheitert unwillkürlich, wenn man versucht, eine Rezension über „Untot mit Biss“ zu schreiben, ohne das Wort „Schundroman“ zu verwenden. Man versucht es, reißt sich zusammen und ruft sich zur Ordnung, doch es hilft alles nichts.
Kitschig und unsympathisch wird hier eine Geschichte schlicht heruntergeleiert, die weder fesselt, noch berührt, noch interessiert. Alles Argumente, die jedem Buch über kurz oder lang das Genick brechen.
Ab einem gewissen Zeitpunkt ist der Ärger auf diese ausdruckslose, langatmige und langweilige Geschichte derart groß, dass man dieses Buch nur noch gegen sämtliche zur Verfügung stehenden Wände schlagen möchte. Das Talent, eine Hauptfigur vollkommen blass und bedeutungslos zu zeichnen, ist auch eines, wobei irgendein Lektor auf dieser Welt diesen Schund auch tatsächlich gut gefunden haben muss, was für sich genommen schon ein echtes Wunder ist. Karen Chance wird es freuen, sie wird für ein solch banales „Werk“, das auch noch Fortsetzungen fand, bezahlt. Es ist schon eine verrückte Welt, in der solche Bücher ihre Daseinsberechtigung finden, wohingegen wichtigen Bänden mit aussagekräftiger Botschaft eine Veröffentlichung verwehrt bleibt.


