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Kommende Buchkritiken
Die Hexen von Kiew
Kievskie ved´my - mec i krest
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Autor
Lada Lusina
Genre Frauenroman
Verlag dtv ISBN 978-3-423-24669-9 Übersetzung Christine Blum Erscheinungsdatum (D) Mai 2008 Erschienen 2005 Seiten 527 |
Inhalt
Mascha ist eine in sich gekehrte Studentin, die noch immer bei ihren Eltern wohnt. Katja ist explosiv und eine knallharte Businessfrau und Dascha - lebenshungrig und abenteuerlustig – tanzt und singt in einem Nachtclub. Die jungen Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, begegnen sich zufällig im Wartezimmer einer Wahrsagerin. Als sie die Dame an der Decke schwebend unter Todesqualen vorfinden, können sie zunächst nicht glauben, was sie sehen und hören. Aber es kommt noch schlimmer: Die drei sollen die Macht der Wahrsagerin übernommen haben und zu Hexen geworden sein. Aber bevor sie sich intensiver mit diesem Gedanken befassen können, hören sie auch schon von der schwarzmagischen Sekte, die ihr Unwesen im Untergrund von Kiew treiben soll und eine uralte Macht beschwören will. Können die Frauen sich diesem Kampf stellen? Können sie sich überhaupt mit ihrer neugewonnenen Kraft arrangieren und finden sie sich in der neuen Welt, die ihnen niemand erklärt hat, zurecht?
Buchkritik von Karolin Kullmann
„Ein moderner Hexenroman – wild, witzig, wunderbar.“ Das verspricht uns der Klappentext von „Die Hexen von Kiew“ und schafft es, sein Versprechen voll und ganz zu halten. Doch der Einstieg in die Geschichte ist schwierig: Gewöhnungsbedürftig sind die Charakterzüge der Hauptfiguren, eigenwillig und seltsam sind zunächst auch die Ereignisse, die sich von Anfang an überschlagen – zum Atem holen bleibt also wenig Zeit. Auch mit dem Schreibstil der Autorin und ihren rätselhaften Andeutungen muss man sich erst arrangieren. Doch dann ist man Knall auf Fall drin in der Geschichte und fiebert mit, mit den drei Ahnungslosen, die plötzlich Hexen sein und Kiew retten sollen. Klischeebehaftet und doch modern und erfinderisch geht es zu, von fliegenden Besen bis hin zu sprechenden Katzen und eigenständig denkenden Zauberbüchern. Der Leser lässt sich mit „Die Hexen von Kiew“ also auf ein absonderliches Abenteuer ein, in dem alles magisch ist, in dem es hoch her geht und nichts so ist, wie wir es kennen.
