Aktuelle Autoren
Aktuelle Buchkritiken
- März
- African Queen
- März
- Ashby House
- März
- Atem
- März
- Aufziehendes Gewitter
- März
- Die Bestimmung
- März
- Die Geheimnisse des Nic...
- März
- Die Nacht
- März
- Die Schuldlosen
- März
- Du und ich
- März
- Etwas endet, etwas beginnt
- März
- Garp und wie er die Welt sah
- März
- Nachricht von dir
- März
- Räuberleben
- März
- Schwarzer Schmetterling
- März
- Sie und er
- März
- Splitterwelten
- April
- Die 39 Zeichen - 9
- April
- Liebe und andere Ver...
- April
- Sarg niemals nie
- April
- Schweig still mein M...
- Mai
- Der Wald wirft schwarze Sch...
- Mai
- Meine Schwester lebt auf...
- Mai
- Oneiros
- Mai
- Schnitt
Kommende Buchkritiken
Tagebuch einer Katze
Dagboek van een poes
|
Autor
Remco Campert
Genre Erzählung
Verlag Arche ISBN 978-3-7160-2377-8 Übersetzung Marianne Holberg Erscheinungsdatum (D) 2008 Erschienen 2007 Seiten 75 |
Inhalt
Mein Name ist Pöff, ja, du hast richtig gelesen: Pöff. Ich bin eine Katze und wohne bei Brille und Rock, das sind mein Herrchen und mein Frauchen. Sie sind die Zweibeiner, die mich füttern, streicheln, mit mir spielen – kurz, die sich um mich kümmern. Aber manchmal machen sie auch allerhand Dummheiten, die ich nicht verstehen kann, nehmen mich mit zum ungeliebten Tierarzt, beschließen etwas, ohne mich zu fragen oder ignorieren mich schlicht und einfach. Von diesen und vielen anderen Erlebnissen in der Wohnung, im Garten, mit meinen Freunden und Feinden erzähle ich in meinem Tagebuch, denn eine Katze hat ein wahrlich aufregendes Leben!
Buchkritik von Karolin Kullmann
An diesem Büchlein ist einfach alles drollig: Von den Namen Brille und Rock, die die Katze ihren Besitzern gegeben hat, über ihren eigenen Namen Pöff, der ihr nicht so recht gefallen mag, bis hin zu den verschiedenen Episoden aus dem Leben des Stubentigers. Wer hat sich nicht schon einmal gefragt, was Katzen anstellen, wenn sie unbeobachtet sind? Pöff übernimmt in ihrem Tagbuch natürlich selbst das Erzählen, zeigt uns die Welt der Katzen aus ihrer eigenen Sicht und klärt den Leser über das Katzendasein auf. Von der Begegnung mit Hunden bis zur Angst vor Staubsaugern und amüsanten Gedankengängen über die eigenartige Spezies Mensch bleibt hier nichts unerwähnt. Besonders bemerkenswert ist, wie gut Autor Remco Campert sich in die Katze hineinversetzen kann, wie lebensnah doch seine Erzählung wirkt. Ob alles war ist oder nicht - die Charakterzüge der schnurrenden Haustiere sind so niedlich beschrieben, dass man nicht umhin kommt, zum Katzenliebhaber zu werden - wenn man nicht schon längst einer ist. “Tagebuch einer Katze” ist ideal zum Selbst- oder Vorlesen, für Erwachsene, aber auch für Kinder bestens geeignet, und zeigt uns in witziger Manier ein ums andere Mal, wie diese Vierbeiner auf Samtpfötchen die Aufregungen in ihrem Alltag bestreiten.
