Betwixt - Zwischen zwei Welten

Betwixt

Betwixt - Zwischen zwei Welten

Autor Tara Bray Smith Genre Jugendbuch
Verlag cbt
ISBN 978-3-570-13416-0
Übersetzung Bernadette Ott Erscheinungsdatum (D) August 2008   
Erschienen 2007  Seiten 544

Inhalt

Die 17jährigen Teenager Ondine, Morgan und Nix spüren, dass sie anders sind – nicht in diese Welt gehören. Als sie erfahren, dass sie so genannte „Feenwesen“ sind, die auf dem „Ring of Fire“, einer geheimnisvollen Zusammenkunft in den Wäldern um Portland, einem gefährlichen Ritual, dem Exitus, ihre Reise in die andere Welt vorbereiten müssen, trauen sie erstmal ihren Augen und Ohren nicht. Dennoch müssen sie lernen, mit ihren ganz eigenen Fähigkeiten umzugehen.
Doch dann ist da noch der Schnitter Tim Bleeker, der seine ganz eigenen, düsteren Ziele verfolgt und das Leben der drei Jugendlichen bedroht…

Buchkritik von Thomas Ays

Thomas vergibt 3 von 5 Bs Autorin Tara Bray Smith beginnt ihre mystische Geschichte originell, wird in der Mitte des Buches noch stärker und verliert sich gegen Ende in nervigen Details, die niemand – außer wohl der Autorin selbst – versteht und irgendwann auch niemand mehr verstehen will.
Smith versteht es wirklich Figuren zu zeichnen, schafft es aber überhaupt nicht, die mystischen Begebenheiten, die teilweise doch sehr an die TV-Serie „Buffy – Im Bann der Dämonen“ erinnern, zu transportieren.
Und dann, ganz plötzlich: Ist alles vorbei. Über dem Kopf des Lesers bleibt ein dickes, fettes „?!“ zurück, während er sich fragt, warum er eigentlich gerade weit über 500 Seiten gelesen hat, die zu nichts führen?
Zu abgedreht, zu unnatürlich und daher nicht überzeugend: „Betwixt – Zwischen zwei Welten“ hat eine durchaus gute Geschichte mit originellen Einfällen und tollen Figuren, scheitert aber am Erzählstil der Autorin. Es bringt nun mal nichts, wenn Tara Bray Smith weiß, worum es geht, der Leser jedoch vor lauter Begriffen, Ereignissen und diversen Welten nicht mehr hinterherkommt.
P.S.: Für Jugendliche ist „Betwixt – Zwischen zwei Welten“ nur bedingt zu empfehlen, da manche Szenen sehr blutig und sprachlich doch recht drastisch ausgefallen sind.

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