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Kommende Buchkritiken
Der letzte Elf
L'ultimo Elfo
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Autor
Silvana De Mari
Genre Jugendbuch
Verlag cbj ISBN 978-3-570-13478-8 Übersetzung Barbara Kleiner Erscheinungsdatum (D) August 2008 Erschienen 2004 Seiten 368 |
Inhalt
Yorsch ist der letzte Elf und ein so genannter „Kürzlicherstgeborener“. Er lebt in einem Land, das aus den Fugen zu geraten droht.
Gerade hat er seine Großmutter verloren, als er auf zwei Menschen trifft, eine Frau und einen Jäger, die ihm schließlich helfen, seine Bestimmung zu erfüllen. Wenn der letzte Elf dies jedoch schaffen will, muss er so manch gefährliche und halsbrecherische Abenteuer bestehen…
Buchkritik von Thomas Ays
Wie so oft, stellt sich auch in Sachen „Der letzte Elf“ die Frage nach der Zielgruppe. Die Handlung ist so simpel, höhepunktslos und wenig originell, dass Kinder ab drei Jahren schon mit dieser Gute-Nacht-Geschichte befriedigt werden können. Andererseits baut die Autorin (oder vielleicht auch die Übersetzung?!) dermaßen schwere Worte ein, dass Kids hier wenig verstehen dürften. An wen ist diese Geschichte denn nun gerichtet und wer soll sie denn nun toll finden? Das Cover versprach jedenfalls eine originelle und aufregende Geschichte.
Auch der Erzählstil, der hier gewählt wurde, ist wenig überzeugend. Die Figuren werden in der ersten Geschichte mit „Frau“, „Jäger“ und „Der kleine Elf“ benannt, was eine Sympathisierung mit den Figuren schier unmöglich macht. Wie sollen sich bitte kleine Kinder und / oder Jugendliche, je nach dem, wer sie lesen soll, mit Figuren anfreunden, die keine Namen haben?
Fragen stellt dieses Fantasymärchen ziemlich viele – nur die Antworten bleiben aus. Man ist als Leser schon sehr ratlos, wenn man sich fragen muss, was dieses Buch denn nun geworden ist. Irgendwie eine leere Hülse ohne Leben und Leidenschaft.
„Der letzte Elf“: Außer dem wundervollen Cover und dem tollen Titel ist dieses Buch kein empfehlenswerter Vertreter seines Genres geworden. Eher ein undefinierbares Stück Märchen, das schwer zugeordnet werden kann. Schade, hier hätte man weitaus mehr herausholen können – und auch müssen!

