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Kommende Buchkritiken
Die Kinder von Estorea - Das verlorene Reich
Cry of the Newborn (Part I)
|
Autor
James Barclay
Genre Fantasy
Verlag Heyne Verlag ISBN 978-3-453-52377-7 Übersetzung Jürgen Langowski Erscheinungsdatum (D) Februar 2008 Erschienen 2005 Seiten 592 |
Inhalt
Advokatin Herine Del Aglios herrscht nun bereits sehr viele Jahre über die ruhmreiche estoreanische Konkordanz. Doch Stillstand ist ihre Sache nicht. Sie vertritt weiterhin die Expansion und so beginnen die Eroberungskämpfe mit dem Nachbarreich Tsard, obwohl die neuen Grenzen noch nicht gesichert sind. Tsard wehrt sich heftig gegen die estoreanischen Überfälle, und die siegesgewohnten Kämpfer der Konkordanz erwartet ein Gegenwind, der sich rasch in einen Sturm verwandeln könnte. Auch an anderer Stelle werden die Wurzeln der Konkordanz untergraben. Der Orden der Allwissenheit, der die Staatsreligion der Konkordanz verkörpert und vermeintliche Ketzer mit Mord und harten Strafen bedroht, wird durch die Geburt vierer Kinder erschüttert. Noch weiß die Kanzlerin des Ordens Felice nichts von ihnen, doch noch bevor die vier ihre vollen Fähigkeiten, die sie als Aufgestiegene zu erkennen gibt, voll entwickeln können, dringt die Kunde von ihnen nach Estorea.
Buchkritik von Melanie Frommholz
„Das verlorene Reich“, der erste Teil der neuen Reihe von James Barclay, „Die Kinder von Estorea“, verspricht ein weiteres großes Fantasy-Epos aus der Feder des Engländers. Barklays neue „Spielwiese“ trägt eindeutig Züge des alten römischen Reiches mit seinen annektierten Ländern, seiner militärischen Ausrichtung und seiner Lebensart im Kernland Estorea. Einzig in punkto Religion geht der Autor einen anderen Weg und bringt damit zugleich auch eine weitere spannende Handlungskomponente ins Spiel. Hat man sich auf den ersten 100 bis 200 Seiten erst einmal in die vielen Handlungsstränge eingelesen und mit den unterschiedlichen Charakteren vertraut gemacht, gleiten die Ereignisse nur so an einem vorbei und man wird in ihren immer schneller drehenden Strudel hineingerissen. James Barclay versteht es vortrefflich, das Geschehen vor dem inneren Auge zum Leben zu erwecken und eine interessante Mischung der Charaktere sorgt für Abwechslung. So gesehen wird man als Leser für den etwas mühsamen Beginn vollends entschädigt. Die Geschichte entwickelt ihren Zauber langsam, aber nachhaltig und macht so Lust auf weitere Bände.
Wissenswertes
Die Reihe um "Die Kinder von Estorea" umfasst folgende Bände:
Band 1:
Die Kinder von Estorea - Das verlorene Reich
Band 2:
Die Kinder von Estorea - Der magische Bann
Band 3:
Die Kinder von Estorea - Die dunkle Armee
Band 4:
Die Kinder von Estorea - Die letzte Schlacht
