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Kommende Buchkritiken
Azrael
|
Autor
Wolfgang Hohlbein
Genre Thriller
Verlag Heyne ISBN 3-453-09973-7 Erscheinungsdatum (D) 1994 Seiten 510 |
Inhalt
Die Berliner Kripo wird von einer Reihe mysteriöser Selbstmorde in Atem gehalten. Im Zentrum der Todesfälle: Der Pharmakonzern Sillmann und eine immer wiederkehrende Botschaft, die die Selbstmörder hinterlassen: Azrael. Gibt es eine Verbindung zu der vom Konzern vor Jahren illegal getesteten Designerdroge? Oder ist der leibhaftige Todesengel tatsächlich auf einer Rachemission? Mark, der Sohn von Sillmann, ist sich da nicht so sicher. Immer wieder hat der Visionen des dunklen Engels, und Alpträume halten ihn nächtelang wach. Beginnt er genauso durchzudrehen wie seine Mutter, die in einer Nervenheilanstalt ist?
Buchkritik von Melanie Frommholz
Ein Buch wie die Apokalypse – Dieser Thriller aus der Feder des erfolgreichen Fantasyautors Wolfgang Hohlbein ist Gänsehaut pur. Mit der richtigen Mischung aus Fiktion, Mysterie und Realitätsbezug fesselt die Story von der ersten bis zur letzten Seite und nimmt einen mit auf eine gnadenlose Horror-Achterbahnfahrt. Wolfgang Hohlbein gelingt es, den Leser lange im Dunkel tappen zu lassen - gekonnt streut er die Schockmomente. Er versteht es virtuos, den Sog der Ereignisse auszubauen und das Erzähltempo so zu forcieren, dass man der Handlung bald atemlos folgt. Dieses Buch kann man bis zu einem dramatischen Schluss einfach nicht mehr aus der Hand legen.
