Ruckzuck. Die schnellsten Geschichten der Welt

Ruckzuck. Die schnellsten Geschichten der Welt

Autor zusammengestellt von Daniel Kampa Genre Kurzgeschichten
Verlag Diogenes
ISBN 978-3-257-23746-7
Erscheinungsdatum (D) Mai 2008   Seiten 205

Inhalt

Nach dem Erfolg von “Kurz und Bündig” ist “Ruckzuck” die zweite Sammlung von Kurzgeschichten, die im Diogenes-Verlag erschienen ist. In den “schnellsten Kurzgeschichten der Welt” stecken viele Themenvariationen, die dem Leser hier in 100 Erzählungen näher gebracht werden. Autoren wie Anton Cechov, Friedrich Dürrenmatt, Ernest Hemingway, Erich Kästner, Heinrich Böll, John Updike, Ingrid Noll, oder Anna Gavalda erzählen in bis zu fünf Seiten langen Texten Geschichten, die eine ganze Bandbreite umfassen. Sie zeigen die unterschiedlichsten Facetten des Lebens und geben einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten, die Kurzgeschichten zu bieten haben.

Buchkritik von Karolin Kullmann

Karolin vergibt 4 von 5 Bs Das Büchlein wirbt mit den “schnellsten Kurzgeschichten der Welt” und hat mit diesem stimmigen und einfallsreichen Konzept schnell eine große Leserschaft für sich gewonnen.
Mit der Idee, viele kleine Erzählungen in einem Band zu vereinen, ist der Diogenes-Verlag auf eine Nische gestoßen, die nicht von allzu vielen Exemplaren dieser Art bevölkert wird. So ist auch “Ruckzuck” eine tolle Sammlung, die das Lesen weniger anstrengend macht. Von komischen und tragischen Erzählungen, solche über Liebe, Krieg, Erwachsenwerden, kurze und längere bis hin zu kleinen Märchen und Fabeln reicht das Repertoire und eignet sich damit besonders gut für Leute, die ungern an Endlos-Romanen lesen, aber dennoch gern schmökern. Viel Freude und Lesevergnügen hat Daniel Kampa für uns zusammengetragen und vor allem eine Fülle von Geschichten, die zur Kurzweil unterwegs oder auch ganz in Ruhe zu Hause gelesen werden können. Die ungleichen Erzählungen rufen die verschiedensten Emotionen hervor regen die Gedankengänge des Lesers an. Damit ist dieses Werk eine Bereicherung für jedes Bücherregal, denn in manch einer dieser kleinen Erzählungen steckt - ganz nach dem Motto „In der Kürze liegt die Würze“ - mehr Aussagekraft als in einem dicken Wälzer.

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