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Das Amulett des Dschingis Khan
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Autor
Nina Blazon
Genre Jugendbuch
Verlag Sauerländer ISBN 978-3-7941-8068-4 Erscheinungsdatum (D) Januar 2008 Seiten 373 |
Inhalt
Der junge Krystian ist nach einem Überfall der Mongolen auf seine Heimatstadt Krakau nur knapp mit dem Leben davon gekommen. Sein eigenartiges Mal, das aussieht wie eine Schlange, rettete ihm auf geheimnisvolle Weise das Leben. Nun ist er bei Mönchen unter gekommen und hat als einzige Erinnerung an den schrecklichen Tag ein mysteriöses metallenes Abzeichen, das einen Menschen zeigt, der auch halb Schlange ist. Als Krystian erfährt, dass der Orden plant, einen Abgesandten in die Mongolei zu schicken, setzt er alles daran, auf die Reise mitgenommen zu werden. Dort in den fernen Steppen der Reiterhorden hofft er, endlich hinter das Geheimnis seiner Herkunft zu kommen. Eine abenteuerliche Reise beginnt…
Buchkritik von Melanie Frommholz
„Das Amulett des Dschingis Khan“ richtet sich zwar in erster Linie an ein junges Leserpublikum, aber auch ältere Leseratten werden ihren Spaß mit dieser Geschichte haben. Die Autorin Nina Blazon erzählt eine klassische Abenteuergeschichte um einen geheimnisvollen Einzelgänger, der sich durch seine Ungeduld und seinen Heißsporn in manch brenzlige Situation manövriert. Es gelingt der Autorin, die Handlung über weite Strecken offen und spannend zu gestalten und ihr flüssiger und eingängiger Schreibstil tut sein übrigens, damit man sich bald mitten in der mongolische Steppe wieder findet. Blazon verwebt gekonnt die historischen Fakten um die Reisegesellschaft des Franziskanermönches Wilhelm, der 1253 im Auftrag von Ludwig dem Heiligen in die Mongolei reiste, mit der fiktiven Erzählung rund um die Hauptfigur Krystian. Leider spinnt die Autorin dabei einen wichtigen Handlungsstrang, nämlich den des Schlangenmals, nicht bis zu Ende. Ein Umstand, der den positiven Gesamteindruck ein wenig trübt, aber nichts daran ändert, dass „Das Amulett des Dschingis Khan“ ein kurzweiliges Lesevergnügen ist.
