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Kommende Buchkritiken
Deathkiss - Süß schmeckt die Rache
Fatal Burn
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Autor
Lisa Jackson
Genre Thriller
Verlag Knaur ISBN 978-3-426-63414-1 Übersetzung Elisabeth Hartmann Erscheinungsdatum (D) Februar 2008 Erschienen 2006 Seiten 639 |
Inhalt
Shannon Flannery hat das vage Gefühl, dass sie von jemandem beobachtet wird. Nachdem sie vom Mordverdacht an ihrem Mann freigesprochen wurde und monatelang den Anfeindungen aller möglicher Leute ausgesetzt war, dachte sie eigentlich, dass nun endlich Ruhe eingekehrt sei. Jetzt aber wird ihr Verdacht zur Gewissheit: ein Psychopath scheint es auf sie und ihre Familie abgesehen zu haben und Shannon hat nicht die geringste Ahnung, aus welcher Richtung die üblen Nachstellungen kommen könnten. Als jemand mutwillig Shannons Hof anzündet, macht sie die Bekanntschaft von Travis Settler, der verzweifelt seine dreizehnjährige Tochter sucht, die offensichtlich entführt wurde. Schnell wird deutlich, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen dem Verschwinden von Dani und den Mordanschlägen auf die Familie Flannery. Obwohl sie einander zunächst mit Misstrauen begegnen, ist Shannon und Travis doch klar, dass sie es nur gemeinsam schaffen können, dem Morden ein Ende zu machen und Dani wieder zu finden.
Buchkritik von Stefanie Rufle
Eine Frage gleich vorweg: Wenn man einem Buch, das in Deutschland erscheint, schon einen englischen Titel geben muss, warum entscheidet man sich dann nicht für den Originaltitel, sondern wandelt diesen von "Fatal Burn" in "Death Kiss" um? Hätte da nicht der deutsche Titel "Süß schmeckt die Rache" ausgereicht? Aber egal, das sind ja wohl verlagsinterne Entscheidungen, die der schnöde Leser nicht zu verstehen braucht... Das und ein grober inhaltlicher Schnitzer gleich zu Beginn können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei "Death Kiss" um einen spannenden Thriller mit einer stimmigen und intelligent konstruierten Geschichte handelt. Besonders geschickt ist die Autorin hierbei in der Zeichnung ihrer Charaktere, die allesamt mit Ecken und Kanten versehen sind und dadurch eine besondere Authentizität erhalten. In "Death Kiss" lauert so mancher Abgrund auf den Leser, nichts ist vorhersehbar - die Spannung hält sich bis zum Schluss. Einziger Minuspunkt dabei ist die leider doch etwas mittelmäßige Liebesgeschichte, die sich hier entspinnt und die mit ihrem "Komm her, mein starker Cowboy" und "Lady, ich komme!" doch ziemlich unnötig ist. Ansonsten aber gehört dieser Thriller zu den Kandidaten, bei denen man die 639 Seiten am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte.
