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Kommende Buchkritiken
Der Lord ohne Namen
Gideon the Cutpurse
|
Autor
Linda Buckley-Archer
Genre Jugendbuch
Verlag Ravensburger ISBN 978-3-473-34719-9 Übersetzung Irmela Brender Erscheinungsdatum (D) Februar 2008 Erschienen 2006 Seiten 410 |
Inhalt
Das Verhältnis zwischen Peter und seinem Vater ist gespannt, um es mal vorsichtig auszudrücken. Seit Peters Mutter an einem großen Film in Hollywood arbeitet, hat auch sein Vater im heimischen England wenig Zeit für ihn. Immer nur Arbeit, Arbeit, Arbeit,...
Als Peters Vater zum zweiten Mal die verschobene Geburtstagsfeier wegen eines Geschäftstermins ausfallen lässt, ist der große Krach da.
Statt mit seinem Vater zu feiern, verbringt Peter nun mit seinem Kindermädchen einen Tag auf dem Land, wo er auch Kate und ihre Geschwister kennen lernt. Was Peter jedoch nicht ahnt, ist, dass durch unglückliche Umstände sein Tag zwar heute, im 21. Jahrhundert angefangen hat, er aber im Jahr 1763 zu Ende gehen wird. Ehe er es sich versieht, ist er auch schon mittendrin in einem spannenden, wenn auch gefährlichen Abenteuer – ohne Wiederkehr?
Buchkritik von Thomas Ays
„Der Lord ohne Namen“ – warum das Buch so heißt, wird wohl auf ewig ein unlösbares Rätsel bleiben. Es geht hauptsächlich um die Zeitreise zweier Jugendliche ins Jahr 1763. Das mag für Peter und Kate, die beiden Hauptfiguren, spannend und ein Abenteuer sein, für den Leser bleibt die Geschichte an der Oberfläche. Es gibt in diesem Buch nicht eine Figur, die einem ans Herz wächst - schier alle Charaktere bleiben blass. Schlimmer noch: Der Teermann und Gideon Seymour erinnern beide stark an „Tintenherz“ und an die Figuren Staubfinger und Capricorn.
Es ist jedoch nicht wirklich alles schlecht an „Der Lord ohne Namen“. So schafft es Autorin Linda Buckley Archer, zumindest einige originelle Wendungen in ihre an Tatsachenberichte angelehnte Geschichte einzubauen, und auch den einen oder anderen Spaß bringt dieses Buch mit sich. Für Zeitreisen-Fans und jene, die schon die Filme „Zurück in die Zukunft“ toll fanden, ist dieses Jugendbuch zwar zu nennen, jedoch nicht bedenkenlos zu empfehlen.
