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Kommende Buchkritiken
Das geheime Land
The Mysteries
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Autor
Lisa Tuttle
Genre Fantasy
Verlag Pieper ISBN 978-3492701235 Übersetzung Jürgen Langowski Erscheinungsdatum (D) September 2006 Erschienen 2005 Seiten 400 |
Inhalt
Als sein Vater verschwand, war Ian Kennedy erst neun Jahre alt. Seit dieser Zeit faszinieren ihn Geschichten über verschwundene Menschen. Auch nachdem er seinen Vater wieder gefunden hatte, ließen ihn vergleichbare Fälle nicht los. Ian machte sein Hobby zum Beruf, wurde Detektiv und spezialisierte sich auf das Wiederfinden von Menschen, die unter mysteriösen Umständen verschwinden. Auch Lauras Tochter Peri verschwand auf unerklärliche Weise. Als Laura Ian bittet, Peri für sie zu finden, häufen sich bald die Anzeichen, dass keltische Mythen eventuell der Schlüssel zur Lösung des rätselhaften Verschwindens bergen könnten. Ian muss bald zugestehen, dass an den „alten Geschichten“ eventuell doch mehr Wahres ist als bislang angenommen.
Buchkritik von Melanie Frommholz
Lisa Tuttels „Das geheime Land“ beginnt stark, lässt leider aber auch im Verlauf der Geschichte stark nach. Für das Buch spricht eindeutig der flüssige und eingängige Erzählstil, der Lust zum Weiterlesen macht. Auch der Storyaufbau verspricht zu Beginn eine spannende und abwechslungsreiche Handlung auf mehreren Ebenen, die sich zwischen Mystery und Thriller bewegt. Leider führen die Haupterzählstränge nicht wirklich zu einem befriedigenden Ende, sondern laufen mit einem unspektakulären „Plopp“ aus. Tuttels treibt den Leser zu einem Spannungshöhepunkt, der dann nicht kommt und versucht mit einem scheinbar offenen, mysteriös angehauchten Ende noch etwas zu retten. Ein ungläubiges „Das war’s jetzt?“ wird bei vielen Lesern wohl die Reaktion darauf sein. „Das geheime Land“ bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück und kann sich aus der Masse vergleichbarer Bücher leider nicht herausheben. Guter Durchschnitt, aber auch nicht mehr.
