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Ich dachte, ich wär ein Panther
Che animale sei? Storia di una pennuta
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Autor
Paola Mastrocola
Genre Roman
Verlag Piper ISBN 978-3-492-05066-1 Übersetzung Christiane Burkhardt Erscheinungsdatum (D) August 2007 Seiten 208 |
Inhalt
Am Weihnachtsabend hat es der Lastwagenfahrer Jack besonders eilig, nach Hause zu seiner Familie zu kommen. Als er von der Straße abkommt, fällt die gesamte Ladung des LKW auf den Boden und purzelt umher. Auch sie, eine kleine Ente, fällt vom Laster herunter. Sie landet neben einer Mülltonne direkt in einem Pantoffel, den sie wegen seiner flauschigen Oberfläche sofort als ihre Mama anerkennt. Doch bald muss sie sich fragen, warum ihre Mutter nicht mit ihr spielt, spricht, ja, sich nicht einmal bewegen kann. Da begibt sich die kleine Ente auf die Suche nach ihrer wahren Identität…
Buchkritik von Karolin Kullmann
Im Nu wurde “Ich dachte, ich wär ein Panther” in Italien zum Bestseller, doch hat man den Roman gelesen, ist es schwierig, dies nachzuvollziehen.
Drollig geschrieben ist die Geschichte der kleinen Ente, die sich aus Leibeskräften bemüht, ihren Platz in der Welt zu finden, ohne Zweifel. Auch die flaumbesetzte Protagonistin selbst - immer etwas naiv und weltfremd und gerade deswegen umso liebenswerter - wächst einem sofort ans Herz. Mag es an der Übersetzung oder am persönlichen Geschmack eines jeden Lesers liegen, doch richtig zu fesseln vermochte die Story nicht. Vom “Buch zum Selbstfinden” ist überall die Rede, aber die Erkenntnisse der Selbstfindung sind rar gestreut. Ab und an wird eine kleine, zugegeben drollige Wahrheit zum Vorschein gebracht, aber das, was das Buch verspricht, kann es leider nicht halten. Einzig die verschiedenen Tierarten, die - einer Fabel gleich - unterschiedliche Menschengruppen repräsentieren, regen wirklich zum Nachdenken an. Auch hier gibt es wie im wahren Leben gute und böse, wohlwollende und hinterlistige Geschöpfe, woraus man durchaus wichtige Lektionen entnehmen kann.
Ein kleines, drolliges Büchlein ist “Ich dachte, ich wär ein Panther”, das schön zu lesen ist, aber nicht über seinesgleichen herausragt.
Wissenswertes
Band 2:
Ich wär so gern ein Pinguin

