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Kommende Buchkritiken
Der letzte Joker
The Seven Dials Mystery
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Autor
Agatha Christie
Genre Krimi
Verlag Fischer ISBN 978-3-596-16888-0 Übersetzung Renate von Walter Erscheinungsdatum (D) 1934 Erschienen 1929 Seiten 206 |
Inhalt
Der junge Gerald Wade ist alles andere als ein Frühaufsteher. Seine Freunde sind froh, wenn sie ihn überhaupt einmal vor dem Mittagessen zu Gesicht bekommen. Also erlauben sie sich einen Scherz: Sie deponieren einige Wecker in seinem Zimmer, die Gerry am nächsten Morgen aus dem Schlaf schrecken lassen sollen. Doch als der nächste Morgen angebrochen ist, die Wecker einer nach dem anderen geklingelt haben, gibt es doch Grund zur Verwunderung: Selbst dieser Lärm konnte Gerald Wade augenscheinlich nicht aus seinem Tiefschlaf wecken. Als die Freunde nach ihm sehen wollen, sind sie geschockt: Der junge Mann liegt noch immer im Bett - er ist tot. Aber an Selbstmord, wie die Beweise zu bestätigen scheinen, will Eileen Caterham nicht glauben. Kurzerhand macht sie sich selbst auf die Suche nach dem Mörder von Gerald Wade und stößt dabei auf eine geheime Organisation namens “Die sieben Zifferblätter”.
Buchkritik von Karolin Kullmann
Das, was wir von Agatha Christie so gut kennen, ist auch in “Der letzte Joker” wieder reichlich vertreten: Ein verzwickter Mord, viele Verdächtige und einige eigenartige Spuren, die so manche Interpretation des Tathergangs zulassen. Neu ist allerdings der Detektiv: Der zeigt sich dieses Mal in Gestalt einer klugen jungen Frau - Eileen Caterham - die sich mit ihren eigenen Mitteln Zugang zu nützlichen Informationen verschafft. Auch die nötige Portion Geheimnis hält die Autorin bereit - in Form der rätselhaften Gesellschaft der sieben Zifferblätter. Wer die Werke der Autorin kennt und nicht davor zurückschreckt, einen wenig blutrünstigen Krimi mit detailgenauer Spurensuche zur Hand zu nehmen, hat mit „Der letzte Joker“ das richtige Buch gefunden. Auch diese Geschichte ist voll und ganz in Christie-Manier verfasst, verspricht ein spannendes Rätselraten und wird selbst dem geübten Krimileser die ein oder andere Grübelei aufgeben.
